Stephanie von Below
Stephanie von Below

Durch die Corona-Zeit und andere Krisen – Impulse von A bis Z: I

Artikel vom: Freitag, 31. Jul 2020 - Antworten

I -Isolation

Der Wunsch nach Normalität scheint sich auszubreiten und die Urlaubszeit zu prägen. Da sind einerseits Bilder von vollen Stränden. Andererseits erzählen Alltagsmasken und langsam steigende Ansteckungszahlen davon, dass im öffentlichen Raum der Mensch des Menschen Viren-Feind geworden ist. 

Deutliche Veränderungen etablieren sich: Viele Unternehmen planen die massive Ausweitung des mobilen Arbeitens, die Universitäten setzen im Wintersemester zu ca. 90% auf Online-Lehre. Homeoffice und Online – Besprechungen haben Hochkonjunktur. 

Als Folge sind die Büros des öffentlichen Dienstes und vieler Unternehmen seit Mitte März überwiegend verwaist. Die einen sehnen persönliche Kommunikation mit Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen herbei. Die anderen bevorzugen Online-Kontakte, teils aus Überzeugung, teils aus schwerwiegenden persönlichen Gründen,  Ängstlichkeit oder Gewöhnung. 

Und so stellt sich die Frage, ob der zurückliegende Lockdown vom Lockdown in den Köpfen abgelöst wurde?

Drei Perspektiven unterstützen die Selbstklärung:

  • Wenn Sie verschiedene soziale Kontaktformen (Meetings, Supervision, Kund*innen, Kolleg*innen-Geplauder etc.) einem eigenen, inneren Ranking unterziehen, wie sieht Ihre persönliche Reihenfolge aus?
  • Und wie würde die Reihenfolge des Rankings Ihrer Kolleg*innen aussehen, wie die Ihrer Führungskraft und die der Organisation?
  • Und wie kommunizieren Sie das in Ihrem beruflichen Alltag? 

„Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.“ (Antoine de Saint-Exupery)


Schreiben Sie eine Antwort


© 2010-2020 STEPHANIE VON BELOW – COACHING · TRAINING · KARRIEREBERATUNG