Stephanie von Below
Stephanie von Below

Durch die Corona-Zeit und andere Krisen – Impulse von A bis Z: F

Artikel vom: Montag, 15. Jun 2020 - Antworten

F – wie Furcht und Furchtbewältigung

In Corona-Zeiten hat das Fürchten Hochkonjunktur. Furcht ist eine natürliche, übliche Reaktion auf eine konkrete Bedrohung. Und Covid 19 ist so eine konkrete Bedrohung: Denn es steht Leben auf dem Spiel. Fakten, Prognosen, Meinungen und Schicksale können individuell als Furchtverstärker wirken: Impfstoff und Medikamente sind noch in der Forschungsphase, eine zweite Welle gilt als gesichert, das Krisenbewältigungspaket wird langfristige Folgen für die Wirtschaft haben, Existenzen und Lebensentwürfe kippen oder sind gebrochen.

Anders ausgedrückt leben wir in einer Phase der potenziellen Dauer-Furcht, einer Gradwanderung zwischen Furchtbewältigung und dem Ausgeliefertsein, der Hingabe an die eigenen diffusen Ängste.

Das unterstützt den mentalen Switch vom Opfermodus zum Gestaltungsmodus, von der Lähmung zur Furchtbewältigung:

  • Wieviel Prozent Einfluss haben Sie momentan Einfluss auf Ihre Situation?

            Bitte kreuzen Sie an auf einer Skala von 1 – 10

            (10 bedeutet sehr viel Einfluss und 1 das Gegenteil)

  • Worin besteht dieser Einfluss?

Bitte sammeln Sie.

  • Auch wenn er nur gefühlt einen geringen Skalenwert hat, wie können Sie den Einfluss nutzen?
  • Und wie würde ihn jemand anderes nutzen, der Ihnen ähnlich ist oder anders tickt?

Es funktioniert. Und niemand hat gesagt, dass es Spaß machen muss!


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